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Rollstuhlrugby

rollstuhlrugby_01.jpg Rollstuhlrugby stammt ursprünglich aus Kanada und ist eine noch junge Mannschaftssportart für Menschen mit Behinderungen an mindestens 3 Extremitäten. Vorwiegend spielen Tetraplegiker (d.h. Querschnittlähmung ab dem Halswirbel), bei denen ca. 80% der Muskulatur gelähmt ist. Wegen seiner Härte wurde der Sport in den Anfangsjahren "Murderball" genannt. Der Name Rollstuhlrugby kam erst später.

rollstuhlrugby_02.jpg Ziel beim Rollstuhlrugby ist es, einen Volleyball über eine durch 2 Pylone markierte Torlinie zu bringen, wobei sich der Ball im Besitz des Spielers befinden muss. Er darf also nicht über die Torlinie gerollt oder geworfen werden. Im Normalfall liegt er dann auf dem Schoss des Spielers. Die gegnerische Mannschaft versucht dies durch massiven Rollstuhlkontakt zu verhindern, wobei jedoch kein Körperkontakt gestattet ist. Erlaubt ist nur der Rollstuhlkontakt (Ausnahme: Berühren des Rollstuhls hinter der Hinterachse = Spinning, was den Rollstuhl unbeherrschbar macht).

rollstuhlrugby_03.jpg rollstuhlrugby_04.jpg Gespielt wird auf einem normalen Basketballfeld. Die effektive Spielzeit beträgt 4x8 Minuten. Jede Mannschaft hat 4 Spieler auf dem Feld, von denen jeder den Ball maximal 10 Sekunden halten darf. Dann muss er ihn dribbeln oder abgeben. Startet die Mannschaft einen Angriff, muss binnen 12 Sekunden die gegnerische Hälfte erreicht sein. Ein Zurückspiel des Balles in die eigene Hälfte ist nicht gestattet.